Nachdem der Exklusivbericht in der aktuellen PC Powerplay erschienen ist, war ich mal so frei, eine kurze Zusammenfassung über den kommenden Onlinepart zu schreiben. Immerhin packten die Entwickler einiges gegenüber der Powerplay Redaktion aus.
Der Online-Modus wird sich ähnlich wie Guild Wars spielen lassen. Außer einem selbst und des eigenen Teams gibt es dann blutrünstige Dämonen und andere Monster, aber keine anderen menschlichen Mit- oder Gegenspieler. Auf weitere Mitstreiter wird man, wie von Guild Wars gewohnt, nur in den Stationen treffen. Mit ihnen kann man sich gemeinsam durch Hellgate: London durchkämpfen. Bill Roper erklärte diese Entscheidung damit, dass man sich so voll auf die Action konzentrieren kann.
So werden noch weitere Neuigkeiten über den geplanten Online-Modus enthüllt. Die Redakteure bei der Präsentation waren überrascht. Bis jetzt kannte man Hellgate: London eher als ein Solospiel. Bill Roper klärte auf:
„Für uns ist Hellgate: London in erster Linie ein Massively Multiplayer Online Game (MMOG)."
Gemeinsam wird man mit Freunden oder Fremden durch die demolierte Metropole ziehen können, einzelne Quests lösen oder gleich gemeinsam die gesamte Kampagne kooperativ bestreiten können. Dazu wird es auch noch eine gehörige Portion Wettstreit zwischen Spielern geben mit dutzenden von Ranglisten. Wer hat am schnellsten den maximalen Level erreicht, wer die meisten Garnagors erschlagen, und ähnliches. Neben dem ersten Platz winken den Siegern aber auch nette Schmankerl im Spiel selbst, wie beispielsweise besondere Abzeichen an ihren Charakteren oder spezielle Rüstungsgrafiken.
Belohnt werden vor allem auch diejenigen, die sehr viel spielen. Die Entwickler feilen derzeit an einem Fraktionssystem, welches World of Warcraft sehr ähnelt. Ein Kabbalist kann sich beispielsweise Aufträge von Templar NPC´s abholen und wenn er diese löst, steigt sein Ansehen. Am Ende winken dann wieder Belohnungen. So darf beispielsweise ein Magier den Umgang mit leichten Schwertern erlernen, die eigentlich der Krieger-Klasse vorbehalten sind.
Darüberhinaus entwickelt das Team spezielle Instanzen für Gruppen von über 40 Spielern, wo dann besonders fette Dämonen den Spielern auf die Pelle rücken werden. Laut Aussage wird Hellgate: London zwar nicht direkt an den Umfang waschechter Online-Rollenspiele heranreichen, aber Diablo 2 übertrumpft es allemal. Per Patches soll die Endzeitwelt regelmäßig erweitert werden. Laut den Testern der Redaktion, gefiel ihnen besonders, dass Flagship dem klassischen Einzel-Server-Konzept die kalte Schulter zeigt. Egal ob Auktionshaus oder PVP Arenas, es soll alles Serverübergreifend funktionieren. Bill Roper kommentierte:
„Je mehr Spieler wir zusammenbringen, desto besser haben wir unseren Job gemacht.“
Auf die Frage hin, ob der Online-Spass kostenpflichtig werden soll, grinste Bill Roper und erzählt, dass diese Entscheidung immer wieder aufgeschoben wird. Laut PC Powerplay kann man nur hoffen, dass Hellgate: London kostenfrei bleibt, oder, wie es Guild Wars vormacht, über Addon´s finanziert wird.
Die Einschätzung der glücklichen Redakteure, die Hellgate: London anspielen durften ist jedenfalls: „Sehr gut“.
"Hellgate London spielt sich wie Diablo 2. Nur besser. Gebiet betreten, gehörig auf den Putz hauen, Beute einsacken".
Ein bisschen vorsichtig ist man trotzdem noch mit dem Online-Part. Man ist jedoch zuversichtlich, denn immerhin sind die Battlenet-Profis am Werk. Sagt uns eure Meinung zu den neuen Infos in unserem Forum! Wir werden diese Informationen demnächst auch in Form eines Artikels auf der Seite anbieten.
Link:
PC Powerplay