In der heute erschienenen Abo-Ausgabe der Gamestar wird Hellgate: London in einem sechs Seiten umfassenden Artikel vorgestellt. Der Artikel bietet neben zahlreichen Screenshots auch interessante Impressionen des Spielgeschehens, sowie einige Neuigkeiten.
"Pro Levelaufstieg verteilen wür fünf Punkte auf die Eigenschaften Präzision, Ausdauer, sowie Willenskraft. Unser Held nutzt aber nicht alle Punkte, die wir den Attributen zuweisen, sondern jeweils nur einen bestimmten Prozentsatz - den wir mit Rüstungen steigern. Arkane Roben etwa geben Boni auf Willenskraft und Konzentration, weil beide für Zauberer wichtig sind."
Dieses System der Punktevergabe ist innovativ, macht den Spieler aber auch sehr von seiner Ausrüstung abhängig. Zusätzlich zur normalen Rüstung hat jeder Charakter noch ein spezielles Schutzsystem:
"Die Rüstungen haben nicht nur einen Panzerungswert, der bestimmt, wie viel Schaden wir einstecken. Jedes Teil erhöht auch die Stärke unseres Energieschilds. Denn ebenso wie die mächtigeren Monster ist unser Held von einem Schutzschirm umgeben Erst wenn dessen Ladung auf Null fällt, verlieren wir Lebenspunkte."
Als Gegenstück der praktischen Stadtportalrollen aus Diablo 2 bietet Hellgate:London neben eines simplen Recalls (hat nichts mit DSDS zu tun)ein Teleportgerät.
"Um flugs zurück zur Haltestelle zu gelangen, benutzen wir die Fertigkeit "Recall" oder ein Teleportgerät. Erstere stet jeder Klasse jederzeit zur Verfügung, bringt uns llerdings nur in die Stadt und nicht wieder zurück aufs Schlachtfeld. Die Teleportgeräte gibt's nur bei Händlern, dafür funktionieren sie wie die Stadtportale in Diablo: Wir reisen hin und wieder zurück."
Auch die First-Person Ansicht wurde nochmals unter die Lupe genommen. Hier gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Jägern und den anderen Fraktionen.
"Der Jäger startet mit zwei Pistolen und ballert wie der Kabbalist auf Distanz, mit einem Unterschied: Während Templer und Kabbalisten auch treffen, wenn sie nur grob in Richtung Feind ballern, muss der Jäger genauer zielen. "Die anderen Klassen schießen zwei Armlängen vorbei und treffen trotzdem", führt Ivan Sulic aus, "Beim Jäger ists's nur eine Armlänge"" Es wird weiterhin bekannt gegeben, dass es sowohl zufallsgenerierte, als auch von den entwicklern erstellte und oftmals abgedrehte Haupt- und Nebenquests geben wird. Während die zufallsgenerierten Quests oftmals den Charakter von "Töte 3x und bringe mir 8y" haben werden, so haben sich die Entwickler doch auch streckenweise richtig ins Zeug gelegt. Schade nur, dass bei sämtlichen Quests keine Sprachausgabe zu hören sein wird. Wie Gamestar berichtet, bleiben die NPC's bis auf einen Kurzen Begrüßungssatz bstumm.
"So berichtet er (Ivan Sulic) von einer Strategie Einlage, in der sie KI-Mitstreiter befehligen und Geschütze reparieren. Oder sie jagen einen haushohen Riesenteufel durch London. Oder sie feuern von einem fahrenden Zug aus auf Teufel. Oder sie schießen eines der riesig-dämonischen "Raumschiffe" ab, die über der Stadt kreisen - und klettern hernach ins Wrack, um sich die Insassen vorzuknöpfen"
Die Kostenfrage bleibt in der schwebe- noch hat sich kein Konzept durchgesetzt, aber Ivan ist sich zumindest in einem Punkt sicher:
"Die Spieler werden bezahlen müssen. Wir wissen allerdings noch nicht, wie. Vielleicht verlangen wir Abogebühren wie bei WoW. Oder wir stellen kostenpflichtige Einzeldownloads ins Netz, wie bei Oblivion. Oder wir veröffentlichen Addons wie bei Guild Wars"
Insgesamt bietet der Artikel einen wirklich umfassenden Eindruck von HG:L, der vor allem für diejenigen interessant ist, die sich vorher noch nicht mit dem Spiel auseinandergesetzt haben. Für alle Veteranen ist der Artikel wegen seiner Beschreibung des Spielablaufs, der schönen Screenshots (viele im Widescreen-Format) und einiger neuen Informationen durchaus lesenswert.
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