Laut Bill Roper, soll es einen Onlinemodus für Hellgate: London geben, der sich von den Prinzipien her am erfolgreichen Battle.net orientiert. Zu diesem Zwecke sind auch ehemalige Blizzard-Mitarbeiter bei Flagship beschäftigt, die dieses Konzept einst erfolgreich machten. Was die Entwickler auf jeden Fall als Neuerung planen ist, dass alle Spieler online in einer einzigen Welt spielen, d.h. es soll möglich werden, als Europäer mit einem Spieler aus den USA zusammen zu spielen, oder mit ihm zu handeln. Der Maßstab des sozialen und ökonomischen Systems wäre somit weit größer, als je zuvor.
Another thing we wanted to get away from was the idea of separate realms or servers. We hate not being able to play with our friends because they play on a different server, or they chose to start in a different area of the world. So you'll be able to play with anyone from around the world in Hellgate: London. That also makes the community and economy far more interesting because you can reach everyone who is playing the game.
Um das Online-Angebot von Hellgate: London noch attraktiver zu machen, als es ohnehin schon der Fall ist, wird es einen Coop-Modus geben, in dem man das gesamte Spiel mit seinen Freunden und bekannten durchlaufen kann, was nicht sehr häufig anzutreffen ist bei anderen Spielen. Ein so multiplayer-lastiges Spiel wie dieses mit einem kompletten Singleplayer an den Mann zu bringen, ist ohnehin schon eine Ausnahme, aber diesen dazu nochmals für den Kooperations-Modus zur Verfügung zu stellen, ist wahrhaft ungewöhnlich. Coop-Modi sind generell eher aus anderen Genres bekannt, wie z.B. Ego-Shootern (Halo und andere durch entsprechende Mods, z.B. Farcry).
Wer sich auf einen ausgeprägten PvP-Part freut, wird ebenso nicht enttäuscht werden. Die Jungs von Flagship Studios wollen den Spielern auf verschiedenste und abwechslungsreichste Arten die Option zu bieten, sich mit anderen Spielern aus aller Welt zu messen - auch Arenen-Bereiche sollen dazu gehören. Man spricht auch über Hellgate: London als einen neuen e-Sport-Titel, der sowohl PvP als auch kooperativ in einem Ladder-System zu spielen sein dürfte.
2. Wie sieht das Questsystem aus?
Zu jedem Rollenspiel gehören die Quests. Das sieht auch das Team der Flagship Studios so, und ist daher bestrebt, das Questsystem einerseits dynamisch zu machen, im Sinne des bereits erwähnten Nutzens von Zufälligkeitsberechnung, aber auch andererseits so komplex, dass es nicht in endlose Botengänge und Miniquests ausartet. Ziel ist es, dem Spieler das Gefühl zu geben, mit seinen Handlungen in die Geschehnisse der Welt einzugreifen. So kann es durchaus sein, dass die Entscheidungen des Spielers andere Handlungsstränge auslösen oder in der ein oder anderen Art beeinflussen. Bill Roper nennt als Beispiel die Möglichkeit, dass eine einstmals sichere U-Bahn-Station in der Abwesenheit des Spielers Opfer eines Angriffs werden könnte, bei dem ihm bekannte Charaktere z.B. dauerhafte Verletzungen davontragen. Die Möglichkeiten und Folgequests, die sich daraus ergeben, sind fast unbegrenzt, und der Spieltiefe kommt es zu Gute, wenn nicht alles plan- und vorhersehbar ist. Dennoch wird es wie in fast allen Spielen dieses Genres bestimmte für die Story relevante Quests geben, ebenso wie Klassenquests, die ausschliesslich für Charaktere dieser Klasse verfügbar sind.
Abgesehen von den festgelegten Quests, wird es aber auch zufallsgenerierte Events geben, die dem Spieler eine noch größere Abwechslung bieten sollen, indem sie ihn die Unberechenbarkeit des postapokalyptischen Londons spüren lassen.
For example, after one quest we return to the Underground Station to find it has been attacked by demons in our absence. It's messed up, the defences are weakened, and an NPC called Bodger has had his arm ripped off by a demon. These things really drive the storyline and the feel of the world. Our quests aren't little FedEx missions, but large events that physically alter the whole world.
3. Alles in einer Welt? Schnappt mir dann jemand die Gegner weg?
Wie andere erfolgreiche Rollenspiele wird auch Hellgate: London die so genannte "Instanzierung" als Mittel zur Verhinderung von Frust seitens der Spieler nutzen. Immer wenn ein Charakter ein Spiel betritt, sei es on- oder offline, wird für ihn eine eigene, abgekapselte Spielwelt geschaffen, in der nur er alleine ist. Erst Gruppeneinladungen im geplanten Kooperationsmodus ermöglichen es anderen Spielern, die Welt des anderen zu betreten.
We definitely have a very big online component in this game. One of the things we're doing slightly differently is that every time you go into the world - whether in single player or multiplayer - we put you in your own specific areas of the world. Other people call that instancing, but what it means is that there are never any other players in the world to steal kills or attack you when you're questing. Basically we want you to be able to play with only the people you want to play with. It's another example of how we want the game to be unique every time you play - you have control over who you are playing with in your very own unique part of the gameworld.
Treffpunkte für alle Spieler sind die U-Bahn-Stationen. Hier kann gehandelt und gesprochen werden, aber auch eine Gruppe für gemeinsame Schlachten gebildet werden.
4. Kostet der Multiplayer Geld?
Der Multiplayer-Modus ist für alle Spieler kostenlos. Optional jedoch wird Flagship, zumindest im europäischen und amerikanischen Raum, ein Bezahlmodell anbieten. Dieses gewährt, für den monatlichen Betrag von rund 10$, den Elite-Player Status, der mit folgenden Vorteilen verbunden ist:
12 statt drei Charakterslots
Mehr Raum in der "Truhe"
24 Stunden Support
Bevorzugung im Falle von Warteschlangen
Besondere Items (optisch)und Entdeckungsmöglichkeiten (Nur für Elite-Player betretbare Gebiete)
Gründung und Erweiterung von Gilden (zum Beispiel Gildenhousing)
Zusätzlich werden nach Release rund 40% der Flagship Mitarbeiter an neuen Inhalten arbeiten, in deren Genuss dann Elite-Player nach und nach kommen.
5. Ähnlich wie Diablo? Gibt es dann auch einen Hardcore-Modus?
Laut Flagship wird auch ein Hardcore-Modus, in dem der Charakter nicht sterben darf, Teil des Spiels sein. Als Belohnung winken hier natürlich bessere Items, als im normalen Online-Spiel.
6. Gibt es mehrere Schwierigkeitsgrade und eine Levelbegrenzung?
Community Manager Kaiser Hwang hat inzwischen bestätigt, dass höhere Schwierigkeitsgrade, Nightmare und Hell, fest eingeplant sind. Die Levelbegrenzung liegt derzeit bei Stufe 50, jedoch ist diese Information vorläufiger Natur, denn je nach Implementation neuer Inhalte kann sie sich nach oben verschieben.
Shulgoth US
Sydonai EU
Alliance
Command
Korea
Test Center
Patch 1.2. - Fluch oder Segen?
Keine Ahnung - habe keinen sonderlich großen Unterschied bemerkt: 47.6% (10)
Fluch - sind trotzdem noch viel zu viele Bugs drin: 28.6% (6)